Das Vogtland
Das Vogtland liegt zwischen Erzgebirge, Fichtelgebirge und Frankenwald und verbindet Sachsen mit Bayern, Thüringen und Tschechien.
Der Grossteil sowie nördliche und östliche Ausbreitung sind weitgehend deckungsgleich mit dem Vogtlandkreis, weshalb fälschlicherweise nach Süden und Westen oft Gleiches angenommen wird.
Dabei wurde die Region nach ihren Herrschern, den Vögten im thüringischen Weida und Gera, benannt und überwiegend von Franken und einigen böhmischen Geigenbauern besiedelt.
Letztere machten das Vogtland, den deutschen Musikwinkel, als Instrumenten-bauregion weltbekannt, was der Textilindustrie mit "Plauener Spitze" im 20. Jahrhundert erneut gelang.
Die grünen Wälder und Wiesen spiegeln sich in über 70 Ortsnamen, die das Wörtchen grün enthalten, wieder und machen die sanfte Mittelgebirgslandschaft zu einer beliebten Ferienregion im Herzen Europas.
Das Vogtland ist eine Brücke zwischen Mittel- und Osteuropa, eine Nahtstelle zu den neuen Märkten, durch die EU-Osterweiterung.
Eingebettet in das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz: die A 9 von Berlin nach München, die A 93 Richtung Regensburg, die A 72 nach Dresden, die E 50 nach Prag.
Das Erzgebirge 150 km lang und 50 km breit erstreckt sich das Gebirge entlang der Grenze zwischen Tschechien und Sachsen. Vom Vogtland im Westen bis zum Elbsandsteingebirge im Osten.
Volkskunst und Tradition werden im Erzgebirge stark vom vergangenen Bergbau geprägt. Bergparaden sind Höhepunkte im traditionellen Bewusstsein. Schnitzen, Drechseln und Spitzenklöppeln gehören seit Jahrhunderten zur Volkskunst im Erzgebirge. Die bekanntesten Figuren sind Bergmann, Nussknacker, Räuchermann und der Schwibbogen.
Erzgebirge ist Weihnachtsland! Lichtertragende, geschnitzte Bergmänner und Schwibbögen beleuchten die Fenster. Riesige Weihnachtspyramiden drehen sich im Kerzenschein auf den Marktplätzen. Romantische Weihnachtsmärkte haben eine jahrhundertlange Tradition.