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Das Vogtland

Die Geschichte

Der Landschaftsname Vogtland (früher auch Voigtland, terra advocatorum) geht auf die im 11. bis zum 16. Jahrhundert hier herrschenden Vögte von Weida, Gera und Plauen zurück.
Mit Heinrich VI von Plauen endete 1563 die Herrschaft der Vögte von Plauen über das Vogtland, nachdem dieser das 1559 an den Kurfürsten von Sachsen verpfändete Land nicht mehr einlösen konnte.

Die Siedlungskammer um Gera, die bereits um das Jahr 1000 in den schriftlichen Quellen belegt ist, war wahrscheinlich seit dem späten 7. bzw. 8. Jahrhundert von Slawen besiedelt, die dem Stammesbund der Sorben angehörten.
Weite Teile des Vogtlandes bestanden damals jedoch noch aus Wald und wurden erst im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung im späten 11. und im 12. Jahrhundert durch Slawen und Deutsche aus den Altsiedellandschaften in Franken, Thüringen und Sachsen besiedelt.
Dies ist noch heute an gravierenden mundartlichen Unterschieden in unmittelbarer Nachbarschaft, sowie auch an gewissen Dialektgemeinsamkeiten erkennbar.